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Richard- Girrbach- Pokal 2014

Calw-Wimberg. Seeforelle als Vorspeise, Poularde zum Hauptgang sowie Dessert-Kreationen aus weißer Schokolade, Macadamia-Nüssen und Zitrusfrüchten kredenzten sieben Jungköche einem illustren Publikum. Mit ihren individuellen Menüs machten sie es allerdings der Jury beim Girrbach-Pokal schwer, die Punkte zu verteilen.

"Es war das erste Mal seit vielen Jahren, dass die Teilnehmer keine Unterstützung durch die Jury gebraucht haben", sagte Stefan Kapp,der Jugendleiter des ausrichtenden Kochclubs Nordschwarzwald. "Wir Juroren hatten viel Spaß bei der Begleitung des Wettbewerbs, bei dem die Teilnehmer alle auf gleich hohem Niveau gearbeitet haben", betonte Jury-Vorsitzender Franz Berlin.

Neben einem theoretischen Teil musste der Kochnachwuchs aus dem zweiten und dritten Ausbildungsjahr unter den Augen der Jury seine Menüs zubereiten. Der Umgang mit den Rohstoffen, meist aus der Region, aber auch die Effektivität und Sauberkeit am Platz flossen in die Bewertungskriterien ein.

In Form beispielsweise einer Forellenroulade mit Spinat oder Poularde im Blätterteigmantel und weißem Macadamia-Krokant-Eis zerging den Gästen das Ergebnis auf der Zunge. "Schon die Speisen zeugen von hoch motivierten Teilnehmern", ließ sich nicht nur Thomas Kling, Vorsitzender des Kochclubs, zu höchstem Lob hinreißen. "Wir erlebten einen Genuss à la bonne heur", kommentierte auch der Vizepräsident des Verbands der Köche Deutschland (VKD), Karl Haaf, die Menüs. Er verwies auf den Hintergrund des Richard-Girrbach-Pokals, der die Ausbildung junger Köche fördern und das einem interessierten Publikum vermittelt werden soll.

"Wie der Namenspatron, zeigten die Teilnehmer viel Disziplin, Ausdauer und ein über das Normalmaß hinaus gehendes Engagement", sagte Dehoga-Kreisvorsitzender Rolf Berlin. "Es ist schön, erleben zu dürfen, wie junge Menschen in ihrem Beruf aufgehen", stellte der Hausherr und Schulleiter der Johann-Georg-Doertenbach-Schule, Michael Niedoba, fest. Zum ersten Mal dabei war Landratstellvertreter Frank Wiehe. Er stellte fest: "Das war ein wahrer Genuss und ein wichtiger Beitrag, das Profil unserer Region zu schärfen".

Am Ende war es eine hauchdünne Entscheidung. Zwischen dem Erstplatzierten Edward Esterlein aus Berlins Krone Lamm in Zavelstein und dem Zweiten, Jochen Klein vom Hotel Therme in Bad Teinach lagen gerade einmal 0,25 Punkte Unterschied. Platz drei sicherte sich Richard Roeßink, ebenfalls Berlins Krone Lamm. Platz vier teilten sich René Kappesz Kapfenhardter Mühle, Lars Schöninger GBE Pforzheim, Dominik Klenk Goldener Ochsen Neulingen und Stefan Lörcher Hotel Ochsen Höfen. Esterlein wird als Sieger die Region beim Landeswettbewerb um den Achenbach-Pokal vertreten.

Von Steffi Stocker, * Quelle Schwarzwälder-Bote

Rang

Name

Vorname

Betrieb

Ort

1 Esterlein Edward Berlins Krone Lamm Zavelstein
2 Klein Jochen Hotel Therme Bad Teinach
3 Roeßlink Richard Berlins Krone Lamm Zavelstein
4 Kappesz René Untere Karpfenhardter Mühle Unterreichenbach
4 Schöninger Lars GBE Pforzheim Pforzheim
4 Klenk Dominik Goldener Ochsen Neulingen
4 Lorch Stefan Hotel Ochesen Höfen

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Richard-Girrbach-Pokal 2013

Die Kalbshüfte stand im Mittelpunkt des Menüs, das acht Jungköche im dritten Ausbildungsjahr beim Girrbach-Pokal zubereiten sollten. Insgesamt überraschten dabei die Teilnehmer beim regionalen Wettbewerb durch eine hohes Niveau.

"Es wurden durchweg Spitzenleistungen gezeigt", stellte Juryvorsitzender Franz Berlin bei der Siegerehrung fest. Er war selbst vor zwölf Jahren Teilnehmer beim Girrbach-Pokal. Jetzt lobte er die Arbeit der Teilnehmer. "Wir mussten nicht einmal eingreifen", merkte Oliver Gundel, der Jugendleiter des ausrichtenden Kochclubs Nordschwarzwald, an. Ihm imponierte vor allem die gute Zeiteinteilung. Nicht nur diese war ein Kriterium für die Bewertung. Rohstoffverarbeitung, Arbeitstechniken und Sauberkeit, aber auch Menüplanung, Kreativität und Geschmack gaben den Ausschlag. Am Ende trennten gerade mal sechs Punkte den vierten vom ersten Platz. Constanze Greule aus dem Talblick in Wildberg bekam als Gewinnerin den Girrbach-Pokal. Während sie es kaum glauben konnte, war ihr Chef Klaus Weitbrecht – gleichzeitig Jurymitglied – natürlich stolz darauf.