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Namhafte Köche als Vorbilder

Neuntklässler kochen um Landespokal/Wettbewerb zur Teilnahme am Bundesfinale

Einen kulinarischen Spaziergang durch Baden-Württemberg unternahmen Schüler aus neunten Klassen. In der Johann-Georg Doertenbach-Schule kochten Teams aus zwei Schulen um den Landespokal und die Teilnahme am Bundeswettbewerb.

Zum ersten Mal wurde der Entscheid in den Küchen des Berufsschulzentrums auf dem Wimberg ausgetragen, wenngleich es sich um die 16. Austragung handelte. „Wir haben hier tolle Rahmenbedingungen vorgefunden“, zollte Lutz Lange seitens des Wettbewerbsorganisators der Schule Anerkennung.

 

Vorwiegend Mädchen hatten sich dem Wettbewerb, den die Initiative „Kochen macht Schule“ ausrichtet, gestellt. Wie ihre professionellen Vorbilder bereiteten sie schrittweise ein Drei-Gänge-Menü zu, während die Juroren Erik Schnauder, Fachlehrer an der gastgebenden Schule und Karl Haaf, Vizepräsident im Verband der Köche Deutschland ihnen über die Schulter sahen.

Neben dem eigentlichen Kochvorgang floss aber auch die Tischdekoration und vor allem die Präsentation des Menüs in die Bewertung ein.

Das vierköpfige Team aus der Jahnschule Harthausen in Filderstadt begab sich dabei auf landschaftliche Pfade, während die Mitbewerber der August-Renner-Realschule Raststatt mit einem Gedicht die Köstlichkeiten variierten. Tomaten- und Rote Beete –Suppe, Putengeschnetzeltes und Hähnchenroulade sowie süße Schupfnudeln und Schokoladenküchlein kredenzten die Schüler-Köche.  „Ich bin schwer beeindruckt und finde es toll, was die Schüler zaubern“, zollte Simone Langendorf vom Kultusministerium Anerkennung. Großes Lob verteilten schließlich auch die Juroren. Darüber hinaus gab Haaf beiden Teams Tipps, ihre Zubereitungen zu verfeinern. Schließlich wurde die Raststatter Schule zum Landessieger gekürt und vertritt Baden-Württemberg im Juni im Bundesfinale.*