Drucken

Gelebte duale Ausbildung – Calwer Industriemechaniker Metall erfolgreich bei Zwischenprüfung

Im Rahmen ihrer 36-monatigen Ausbildung legten zwei weibliche und 28 männliche Auszubildende der IHK Nordschwarzwald in den Metallwerkstätten der Johann-Georg-Doertenbach-Schule erfolgreich ihre praktische Zwischenprüfung (Teil 1-Prüfung) ab.

Wie bei so vielem blieb auch hier auch hier die Corona-Pandemie nicht ohne Folgen: die Prüfung war ursprünglich bereits für den März vorgesehen, musste dann aber kurzfristig abgesagt und nun nachgeholt werden. Unter den gelten Hygienebestimmungen benötigte man für die Prüfung zwei Tage statt einem und aufgrund der hohen Teilnehmerzahl deutlich mehr Prüfer. Aber die stets gute Zusammenarbeit der beiden Ausbildungspartner IHK Nordschwarzwald und Berufsschule auf dem Wimberg ermöglichte auch dieses Jahr wieder einen gewohnt reibungslosen Ablauf.

Aufgabe für die Prüflinge war es ein mechanisches Prüfstück durch Fräsen, Drehen, Bohren, Reiben und Schneiden unter Beachtung sehr enger Toleranzen zu fertigen. Im weiteren Verlauf der Prüfung wurde eine pneumatische Vorrichtung aufgebaut, die dann mit dem mechanischen Teil verbunden und in Betrieb genommen werden musste. Ein Fachgespräch, bei dem neben der Reflexion der Arbeitsschritte auch die Arbeitssicherheit und Umweltschutzaspekte thematisiert wurden, rundete die Prüfung ab.

Diese ist für die Auszubildenden von hoher Bedeutung, da sie zu 40% im Gesamtzeugnis ihrer Ausbildung zählt. Oftmals stellt sie die Auszubildenden auch vor eine größere Herausforderung, da sie insbesondere beim Zeitmanagement Erfahrungswerte erfordert, die einfach noch nicht alle Schüler mitbringen. Jedoch war die Prüfungskommission um den Vorsitzenden Dieter Gischer und den Fachlehrern Andreas Luczak und Götz Heinrich mit dem Ablauf der Prüfung und den Ergebnissen zufrieden.